
Im vergangen Frühling suchte ich hier mit diesem Post eine Wohnung. Das war wenig erfolgreich, liegt wohl an der mangelnden Bekanntheit des Blogs sowie der Größe Osnabrücks. Nachdem wir uns die ein oder andere Wohnung ansahen versandete die Sache etwas und wir kamen nicht wirklich voran. Zwischendurch hatten wir eine Wohnung welche wir nehmen wollten, die sich dann aber doch als doof herausstellte.
Danach war erst einmal Stillstand. Nach einiger Zeit begann ich dann auf eigene Faust ein WG-Zimmer zu suchen, auch das war aber eher unerfolgreich, Menschen welche WG’s haben, scheinen mich nicht zu mögen. Während dieser ganzen Prozedur dachte ich darüber nach warum ich eigentlich umziehen möchte und kam dabei zu dem Ergebnis, dass alle Gründe die für mich gegen das Wohnheim sprachen, eher gegen mein Zimmer und die Wohngemeinschaft waren. Man muss wissen, dass unser Wohnheim in 6er-WGs organisiert ist, die sich nicht nur Flur, sondern auch Küche und zwei Bäder teilen. In meiner alten WG spürte man von WG allerdings recht wenig, selbst in der Küche war das antreffen einer Person schon eine Ausnahme. Zudem war mein Zimmer klein und nach Norden ausgerichtet. Sonne? Nicht bei mir.
Dann ergab sich die großartige Chance, dass in der WG eines Freundes aus dem Wohnheim auch ein Zimmer frei werden sollte. Also sprach ich mit dem Studentenwerk, organisierte einen Umzug, räumte letzte Woche mein altes Zimmer aus und zog gestern in mein neues Zimmer ein. Es ist 4qm größer, es gibt Sonne und die Leute sind top. Bereits am ersten Tag habe ich öfter mit meinem Mitbewohnern gefrühstückt als jemals zuvor.
Und jetzt solltet ihr euch alle für mich freuen.